Sturmschäden

“Herwart” hat auch bei uns auf der Streuobstwiese ein paar Schäden versursacht: Einer der alten Bäume ist umgestürzt und auch an einigen der jungen Bäume gibt es Beschädigungen – hauptsächlich verursacht durch die Pfosten, die die Bäume eigentlich schützen sollen. Die Schäden werden in den nächsten Tagen von Vereinsmitgliedern behoben.

Natürliche Vielfalt

Dem regelmäßigen Streuobstwiesenbesucher sind sie sicher schon aufgefallen: die eingezäunten Areale mit kleinen Sträuchern an den Wiesenrändern. Mit Purpurweide, Hasel, Berberitze, Pfaffenhütchen und anderen ursprünglich in der Elbaue beheimateten Arten wollen wir den Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger und Vögel erhalten und fördern. In den ersten Jahren werden wir die Areale pflegen, um die Sträucher gegen Brennnesseln und Zaunwinde zu verteidigen, dann aber werden die bunten Strauchflächen vielen Tieren Nahrung und Schutz bieten. Es werden dabei Flächen bepflanzt, die sich z.B. durch Feuchtigkeit nicht für Obstbäume eignen.

Leider kaum Obst in diesem Jahr

Wie viele Besucher der Streuobstwiese bereits festgestellt haben mögen, gab es in diesem Jahr kaum Obst zu ernten. Der Grund dafür mag das kühle Frühjahr oder auch das Ausbleiben der Bestäuber sein. Der aufmerksame Obstfreund konnte aber vorallem bei den Birnen die ein oder andere Köstlichkeit finden. So waren Gellerts Butterbirne, Köstliche aus Charneux und Pastorenbirne in diesem Jahr mit sehr schönen Früchten bestückt. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn auch Äpfel und Pflaumen wieder zum verkosten verfügbar sind.